Donnerstag, 22. Juni 2017

[Aktion] Top Ten Thursday18: Zehn Titel, die mich dem Buchstaben M beginnen



Huhu ihr Lieben!:) 

Nach Ewigkeiten nehme ich mal wieder an einem "Top Ten Thursday" teil.
Zuerst dachte ich, dass zehn Bücher, die mit "M" anfangen, einfach zu finden sein sollten, aber wie immer habe ich Ewigkeiten gesucht. *lach*

Letzten Endes ist dies aber meine Auswahl geworden:


Eine Auswahl an Büchern, die ich schon gelesen habe.
Vor allem die beiden Drachenmondis kann ich empfehlen. "Mondprinzessin" habe ich geliebt und "Memories to do" war einfach bewegend.
Doch auch die "Jahreszeiten"-Reihe kann ich nur empfehlen. 



Diese Bücher hier sind wild gemixt. 
"Magisterium" hat mich vor gut zwei Monaten erreicht. Die ersten beiden Bände. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
"Mind Games" ist auf der Liste, weil ich das Cover richtig genial finde. Geht direkt ins "Mind". Wem geht das genauso?
"Mein Herz wird dich finden" ist auf meine Liste, da es sehr emotional klingt. Kann mir das jemand empfehlen? Habt ihr es schon gelesen ? :)
"Magonia" steht ebenfalls auf meiner WuLi. 


Die beiden Bücher habe ich noch separat hier stehen, da nur die Reihen-Namen mit M beginnen. Die "Maze-Runner"-Trilogie schleicht sich schon ewig durch meine Wunschliste, während "Mythos Academy" stark subt. Aber daran arbeite ich gerade! Vor allem jetzt, wo für Oktober jetzt "Bitterfrost" ansteht. 

Welche tollen Bücher habt ihr unter M gefunden? :)
Wie findet ihr die Bücher aus der Liste?


Sonntag, 18. Juni 2017

[Rezension] Johanna Danninger - Secret Elements, Im Spiel der Flammen

Verlag: Carlsen Impress
Reihe: Secret Elements, Band 4 von 4
Seiten: 321
Kauf: Kindle 

Inhalt 

Jay will alles dafür geben, die Menschenwelt und die Anderswelt von der Dunkelheit zu befreien. Vor allem jetzt, da sie zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt, wie es sich anfühlt, wahre Freunde zu haben. Das Vertrauen und die Unterstützung, die Jay erlebt, überwältigt sie geradezu. Sogar der sonst so verschlossene Lee scheint sich ihr endlich mehr und mehr zu öffnen. Umso schlimmer ist es für Jay, dass sie tief in ihrem Herzen ein Geheimnis vor ihm verborgen halten muss. Und genau das nutzt die Dunkelheit, um Jay zu beeinflussen…




Meine Meinung

Geschichte

Vier Elemente, gebannt in ein Amulett. In jedem Buch ging es auf die Suche nach einem der legendären Element-Gestalten. Für das Finale hat sich die Autorin jemand ganz speziellen aufgehoben: Das Feuer.
Schon von Anfang an ist man mittendrin. Es wird eröffnet mit einem spannenden Kampf und dieses Level hält sich konstant über die ganze Länge. Doch nicht nur Spannung fesselt einen an das Buch. Ein Mix aus Humor und leichten romantischen Szenen machen das Buch besonders. Selten war eine Liebesgeschichte so perfekt für mich. Ebenso selten kann mich ein Buch, welches nicht auf Humor basiert, zum Lachen bringen.
Man lernt so viele Facetten der Welt kennen und ich möchte sie gar nicht mehr verlassen. Ich bin eins geworden mit ihr und würde am liebsten noch zehn weitere Bände lesen.
Auch das Finale hatte es in sich. Rivalität wird zu Loyalität. Misstrauen zu Vertrauen. In dem Buch früh gesagte Fakten werden am Ende gut eingebunden und nicht vergessen. Dazu die perfekte Kulisse.
Fasziniert hat mich auch, wie die Autorin mit ihren Lesern spielte. Verschiedenste Geheimnisse waren über das ganze Buch versteckt, doch nicht für alle mussten man bis zum Finale warten. Es schien bis ins Detail geplant, wann welches Geheimnis gelüftet wird und niemals wirkte etwas fehl am Platz. Dem Leser wurden Häppchen zugeworfen, die einerseits glücklich, andererseits noch hungriger gemacht haben.
Für mich war das ganze Buch ein einziger Schlafräuber!

Charaktere

Sie alle sind so einzigartig, dass die Liebe Buch für Buch nur wachsen kann.
Besonders fand ich, wie unser lieber Captain Aherra sich verändert und doch treu bleibt. Seine reservierte, stehts kontrollierte Art bleibt noch immer vorhanden. Doch er lässt in einem perfekten Maße sein wahres Inneres durchscheinen. Diese teilweise und nicht 180 Grad Veränderung gefiel mir sehr.
Gegen das Dreamteam Jay und Kaleidos gibt es auch nichts zu sagen. Auch die Meerjungfrauen kommen wieder ins Spiel. Alle Charaktere versammeln sich über das ganze Buch. Sind nicht in Vergessenheit geraten nach all der Zeit.

Schreibstil & Sichtweise

Die Autorin schafft es mich zu fesseln, wie es kaum ein anderer vermag. Spannung, Humor, Romantik, Freundschaft. Ein Mix aus wundervollen Eigenschaften, welche ein Buch perfekt machen. Ein Schreibstil, der mich die Zeit vergessen lies und mich hinab sog, in eine Welt, fernab und doch ganz nah von unserer.
Geschrieben wurde das Buch in der Ich-Perspektive von Jay.

Cover & Titel

Das Cover ist eine Augenweide. Obwohl es den drei Vorgängern gleicht, unterscheidet es sich doch in wichtigen Details. Als erstes fällt dabei das leuchtende Rot auf. Keines der Vorgänger strahlte eine so intensive Farbe aus. Immer genau passend zum Element. Man sieht das Feuer lodern und es wirkt, als sei das Orinion (Amulett) mittendrin.
Der Titel ist teilweise passend. Die ganze Situation in dem Buch ist feurig und das Element Feuer spielt eine wichtige Rolle. Doch konnte das Finale nur durch das Zusammenspiel aller Elemente so passieren.

Zitat

"Aber Gefühle waren das Letzte. Sie waren gnadenlos und verursachten Qualen, gegen die es kein Schmerzmittel gab." 
- Position 2502

Fazit

Mein momentanes Buchhighlight des Jahres! Es beinhaltet alles, was man sich erträumen mag und erwischt jede Situation perfekt auf den Punkt. Ein Abtauchen in eine andere Welt.




Sonntag, 4. Juni 2017

[Rezension] Cora Carmack - Stormheart, Die Rebellin

Verlag: Oetinger
Reihe: Stormheart, Band 1 von 3
Seiten: 464
Kauf: Kindle - Gebunden

Inhalt 

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.



Meine Meinung

Geschichte

Stürme die lebendig sind, eine Seele haben, einen Willen. Ist das eine einzigartige Idee ? Definitiv! Doch an der Umsetzung haperte es gewaltig. Es hat das ganze Buch gebraucht, bis ich überhaupt verstanden habe, wie genau das alles ablaufen soll. Die Seele ist mitten im Sturm drin, doch ein Charakter namens Cassius beispielsweise kann von weiter Entfernung dieses Herz ergreifen. Wie ? Ich habe es einfach nicht geschafft, mir bildlich vorzustellen, wie dieses Herz entwendet wird. Zudem wurden die Stürme leider alle schnell abgehandelt. Denn der Fokus lag, oh Wunder bei der Autorin, ...
auf der Liebe !
Die Autorin wollte sich mal an einen Fantasy-Roman wagen. New Adult. Doch was kam raus? Eine neue Liebesgeschichte. Doch selbst diese war anstrengend. Liebe auf den ersten Blick, doch keiner möchte eine Beziehung. Zig Gründe die dazwischen stehen. Ein ständiges hin und her, welches viel zu viel Platz in der Geschichte einnimmt.
Auch das Ende konnte mich leider wenig überzeugen. Ich liebe spannende Szenen am Ende, die einen einheizen, packen, verschlingen. Es gab definitiv eine Szene, die spannend war, doch ich brauche Action und das konnte die Situation leider nicht so vermitteln. Der "Weiterles"-Moment fehlt.
Einiges war schlicht und ergreifend unlogisch und noch viel mehr war vorhersehbar. Von dieser tollen Idee hätte ich weitaus mehr erwartet.

Charaktere

Fangen wir mal mit der Protagonistin an... die für mich nervigste Person im ganzen Buch. Denn die liebe Prinzessin, die ja unbedingt eine Rebellin werden wollte, hat allem etwas entgegenzusetzen. Eben eine richtige Prinzessin - die ja eigentlich nicht so sein wollte. Immer weiß sie alles besser oder regt sich auf, bricht Streitereien vom Zaun... Einfach anstregend!
Lock hingegen mochte ich eigentlich sehr gerne. Obwohl er mit der Situation nicht zufrieden war, war er immer freundlich und hat versucht, Roar zu helfen, wo es geht.
Auch andere Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Autorin kann es! Schade, dass ausgerechnet die Protagonistin mich nicht erreichen konnte.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist sehr angenehm für ein Jugendbuch. Es nimmt mich mit, gibt mir aber keine spezifischen Gefühlsmomente. Nur die Liebesszenen konnten mich richtig packen. Auf dem Gebiet versteht die Autorin auch definitiv zu schreiben.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Aurora in der dritten Person. Zwischendurch werden auch Szenen vom sogenannten "Sturmlord" eingeworfen.

Cover & Titel

Ganz so meins ist es nicht. Das liegt zum einen daran, dass mal wieder eine Person abgebildet ist - Aurora. Zum anderen wohl daran, dass ihr Haar unrealistisch fliegt, die Krone komisch aussieht und der Sturm pink ist. Aber man soll ja ein Buch bekanntlich nicht nach dem Cover beurteilen!
Leider passt auch der Titel nicht. Der Name der Reihe "Stormheart" schon. Denn auf der Jagd nach diesem sind viele und Aurora verleiht allem noch einmal eine spezielle Bedeutung. Jedoch finde ich nicht, dass Aurora rebelliert. Sie verschwindet und flieht vor ihren Aufgaben. Die einzigen Sachen, gegen die sie rebelliert, sind gut gemeinte Ratschläge.

Zitat 


"Stürme waren nicht wählerisch. Sie stellten keine Nachforschungen über die Bewohner der Städte an, bevor sie zuschlugen. Sie wüteten, unkontrolliert und wahllos, und vernichteten alles, was ihnen in den Weg kam."
- Seite 247

Fazit

Ein Buch mit einer durch und durch tollen Idee. Leider hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Vieles habe ich nicht verstanden, Geschehnisse waren vorhersehbar und es gab kaum einen Moment, an dem ich dringend weiterlesen wollte. Leider war auch die Protagonistin sehr nervig und alles lief auf eine weitere Liebesgeschichte hinaus. Schade!





Mittwoch, 31. Mai 2017

[Rezension] Sarah Nisse - Schmetterlingsblau

Verlag: Drachenmond
Reihe: /
Seiten: 312
Kauf: Kindle - Taschenbuch

Inhalt 

Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?


Meine Meinung

Geschichte

Eine originelle und definitiv alles andere als alltägliche Idee!
Schon von Anfang an war ich mittendrin. Ich wurde gepackt von diesem wundervollen, einzigartigen Schreibstil.
Sehr schnell bilden sich die ersten Fragen, die einen neugierig auf das Buch machen. Man wird dazu verführt, diese Fragen zu lösen, zu entdecken, was hinter ihnen steckt. Somit war ich verleitet immer weiter und weiter zu lesen.
Doch leider warfen sich mit der Zeit nicht nur inhaltliche Fragen auf, sondern auch logische. So fing ich an mich zu fragen, warum überhaupt noch so viele Schmetterlingsmädchen existieren, wenn sie doch so von der Außenwelt abgeschottet werden und sich schon mit ungefähr 17 in einen Schmetterling verwandeln. Denn für mich klang dieses Schicksal nach einer Genmutation, was ja auch logisch wäre. Doch wann sollten sie schwanger werden? Von wem, wenn nur Mädchen in der Villa Papillon existieren? Oder ist doch alles nur ein Zufall? Das alles wurde mir nicht deutlich genug. All meine Fragen wurden kaum ausreichend beantwortet.
Auch das Ende war eher sehr seicht und bot nur einen minimalen Spannungsbogen. Ab einem gewissen Punkt war es vorhersehbar, wer hinter all den Geheimnissen steckt. Die Lösung für das Schmetterlingsgen jedoch fand ich durchaus logisch.

Charaktere

In erster Linie hat sich die Geschichte auf das Schmetterlingsmädchen Jade und den Ausreißer Alain fokussiert. Die Perspektive wechselte zwischen den beiden hin und her, sodass man von beiden mehr erfahren konnte. Dennoch blieb Alain im Gegensatz zu Jade eher blass.
Jade ist bereits ihr ganzes Leben eingesperrt und genau so hat sie auch reagiert. Sie konnte sich für kleine Dinge begeistern und kannte nicht wundersamer Weise alle Dinge. Es wirkte realistisch.
Eine Person jedoch gab es, die etwas unnötig eingebunden wurde. Sie kam mittig einmal vor und am Ende, doch letzten Endes war diese Person nicht notwendig zum Fortlauf der Geschichte.

Schreibstil & Sichtweise

Oft sage ich, dass ein Schreibstil spannend und packend ist. Doch all diese Schreibstile sind nichts gegen die Magie, die dieser in sich trägt. Obwohl es einige Tiefs im Buch gab, störte mich das nie, denn die Art und Weise, wie das Buch geschrieben war, machte alles wett. Das Buch hätte weder logisch sein müssen, noch irgendeine Geschichte beinhalten... allein der Schreibstil hätte mich magisch angezogen.
Geschrieben wurde das Buch zum größten Teil aus Jades Sicht in der Ich-Perspektive. Auch Alains Sicht wurde in dieser geschildert. Einzig und allein Guy Mason, der zwischendurch erschien, wurde von einem auktorialen Erzähler begleitet.

Cover & Titel

Das Cover ist sehr schön, doch zog es mich nicht so sehr an. Großteils liegt es daran, dass ich Menschen gar nicht so toll finde auf Covern. Doch die Idee mit den Flügeln, die ein Stück Herbstwetter zeigen, ist gelungen. Der Himmel hätte noch in der Farbe Jades sein können, so passt der Ton recht wenig.
Das wird noch einmal deutlich, wenn man den Titel betrachtet. "Schmetterlingsblau." Jades Schmetterling wäre blau, doch kein helles, wie der Himmel zeigt. Bezogen auf den Inhalt passt dieser jedoch gut.

Zitat


"Ich klammerte mich an den Sommer, an das Leben, aber wenn es so unerträglich voll in meinem Kopf wurde wie heute, wünschte ich mir nichts lieber, als mich mit Winter zu betäuben. Winter war wie sterben." 
- Seite 53

Fazit

Eine außergewöhnliche Idee gepaart mit einem magischen Schreibstil. Selten so etwas schönes gelesen. Leider gab es logisch einige Stellen, die mich nicht überzeugen konnten und einiges war vorhersehbar.



Samstag, 27. Mai 2017

[Rezension] Rose Snow - Deine Zukunft ist ungewiss, Das vierte Buch der Erinnerung

Verlag: Selfpublish
Reihe: Buch der Erinnerung, Band 4 von 4
Seiten: 348
Kauf: Kindle Taschenbuch

Inhalt 

Was würdest du tun, wenn du plötzlich in fremde Erinnerungen sehen könntest? Die zauberhafte Geschichte von Adrian & Jo geht weiter! Die Jägerschaft wurde besiegt. Jo kann endlich aufatmen und sich auf ihr Abitur vorbereiten. Als dann jedoch eine kryptische Weissagung auftaucht und eigenartige Dinge in ihrem Umfeld passieren, können Adrian und Jo sich nicht sicher sein, ob die Gefahr wirklich gebannt ist. Selbst Conny und Finn scheinen in die seltsamen Vorkommnisse verstrickt zu sein und es stellt sich die Frage: Wer ist Freund und wer ist Feind?




Meine Meinung

Geschichte

Dieses Buch ist eine Art Prequel zu den vorigen drei Bänden. Der alles entscheidende Kampf fand statt und eigentlich könnte alles ganz schön sein... würde nicht doch immer wieder etwas im Dunkeln lauern.
Obwohl man denken könnte, dass Jo mittlerweile alle ihre Fähigkeiten erforscht hat, so irrt man sich. Immer wieder gibt es etwas neues zu entdecke und teilweise war es ein wenig zu viel.
Auch die Charaktere waren diesmal ein wenig nervig. Durch eine Manipulation, die man schon sehr früh erkennt, ändert sich deren Verhalten, welches einfach nicht mehr gepasst hat und nervig war. Irgendwie störend.
Doch dann klären sich Dinge auf, neue Rätsel werden geschmiedet und es wird auf das Finale vorbereitet. Spannung wird erzeugt und ich war wieder mittendrin.
Vor allem das Finale hatte es in sich. Es gab Situationen, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte, doch war mir schnell klar, warum diese so abgelaufen sind.
Auch etwas fragwürdig fand ich, wie Jo in Band 3 und 4 nur gegen eine einzige Person kämpfen muss, um alles zu verändern. Auch wenn die Spannung da war, so störte mich das ein wenig.

Charaktere
Zwischen Jo und Adrian knistert es gewaltig. Nach den ersten drei Bänden erfährt man endlich mehr von ihrer gemeinsamen Zeit. Wer es kitschig mag, der wird immer wieder "Oh"-Momente haben. Leser, die immun gegen solche Szenen sind, wird es wohl eher nerven.
Mich genervt haben allerdings Conny und Finn, da sie sehr verändert waren in diesem Buch - mit Grund. Nur leider konnte ich gar nichts mehr mit ihnen anfangen.
Endlich lernt man auch mal Jos Freundin Pipper in "real" kennen. Aufgekratzt, voller guter Laune und immer abenteuerlustig.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil war packend und hat mich durchs Buch getragen. Durch die veränderten Charaktere fand ich mich ab und zu genervt wieder.
Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive aus Jos Sicht.

Cover & Titel

Auch beim vierten Band wird vom üblichen Muster nicht abgewichen: In der Mitte die "17", dessen "1" ein Schlüssel ist. Die Erinnerungshalme, die wachsen. Und das alles in einem leuchtenden Gold. Es ist schön, doch liebe ich noch immer Cover mehr, die sich verändern.
Den Titel "Deine Zukunft ist ungewiss" finde ich passend gewählt. Obwohl die Charaktere denken, dass alles vorbei ist, passiert immer wieder etwas und Jo ist mittendrin. Sie weiß nicht, was vor sich geht und was sie damit zu tun hat.

Zitat


 "Träume sind so wertvoll, mein Kind', sagte sie gedankenverloren. 'Höre ihnen zu, wie der Musik des Meeres. Möglicherweise leiten sie dich auf deinem Weg in die Zukunft." 
- Seite 297

Fazit

Ein gelungener vierter Band, der mit viel Liebe aufwiegt und auch wieder jede Menge Spannung bereit hält. Leider nervten mich diesmal einige Charaktere und das Ende konnte mich nur teilweise überzeugen. Alles in allem dennoch gelungen.

Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Rose Snow - Du kannst der Wahrheit nicht vertrauen, Das dritte Buch der Erinnerung

Verlag: Selfpublish
Reihe: Buch der Erinnerung, Band 3 von 4
Seiten: 294
Kauf: Kindle - Taschenbuch

Inhalt 

Nachdem Jo ihre Sommerferien auf Mallorca verbracht hat, ist sie gezwungen, Adrian wieder gegenüberzutreten. Dabei ist sie innerlich zerrissen, da sie noch immer nicht weiß, auf welcher Seite er tatsächlich steht. Um sich abzulenken, stürzt sich Jo in die Erforschung ihrer Gabe und lernt, sie immer besser zu kontrollieren. Als sie jedoch herausfindet, dass ihre Mutter geheime Botschaften in ihren Erinnerungen versteckt hat, schwebt Jo in schrecklicher Gefahr und muss sich einem übermächtigen Feind stellen ... doch wird Jo am Ende mit oder gegen Adrian kämpfen müssen?



Meine Meinung

Geschichte 

In diesem Buch kam alles auf einmal. Jo lernt immer mehr mit ihren Fähigkeiten umzugehen, es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Zwischendurch habe ich mich dann gefragt, ob sowas logisch noch richtig ist. (Spoiler: In Erinnerungen verstorbener Leute springen? Existieren diese überhaupt noch? Spoiler Ende)
Die Spannung hält sich jedoch konsequent und ich liebe es, wenn schon final würdige Geschehnisse passieren. Auch wenn ich es ein wenig zu einfach gestaltet fand, wie die erste Rettung abgelaufen ist. Für ein Gebäude, welches optimal gesichert ist...
In diesem Finale wurde sehr viel in den Erinnerungen gekämpft. Ein weiterer Faktor, den man beim Erinnerungenspringen kann. Da es ja um die Fähigkeit geht, Erinnerungen sehen zu können, haben mir diese Abschnitte sehr viel Freude und Spannung bereitet. Es fokussiert sich auf das Wesentliche.
Vor allem Prophezeiungen liebe ich. Wenn diese gut gemacht sind, behalte ich sie oft das ganze Buch über im Hinterkopf und versuche sie zu analysieren.

Charaktere

Noch immer habe ich alle Charaktere lieb gewonnen. Sie sind einzigartig und bringen mich zum Lachen, Frustrieren und Freuen.
Schade fand ich es jedoch, wie Louis aus dem Fokus rückt. Durch seinen Vorfall nimmt er leider keinen wichtigen Punkt mehr ein. Ab und zu wird versucht, ihn nicht aus Vergessenheit geraten zu lassen, dennoch wird er einfach nebensächlich.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist locker, leicht und lässt einen mitfühlen. Ein Auf und Ab, dem man nicht entkommen kann. Man ist einfach gefesselt und kommt so schnell aus der Geschichte nicht wieder heraus.
Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Jo.

Cover & Titel

Auch durch den dritten Band zieht sich das Covermuster der "17", dessen "1" als Schlüssel geformt ist. Von unten wachsen wieder die Erinnerungshalme. Das Cover passt mehr denn je, da die Symbolik des Schlüssels immer deutlicher wird und eine große Rolle einnimmt. Hinzu das kräftige Rot, welches auf das Finale hindeutet.
"Du kannst der Wahrheit nicht vertrauen". Diese ist für jeden Anders, das wird deutlich.

Zitat


"Angst ist gefährlich, das war sie schon immer. Und das sollten wir aus der Vergangenheit, aus der Geschichte der Menschheit schon längst gelernt haben, aber irgendwie fällt der Mensch doch immer wieder darauf rein."
 - Seite 216

Fazit

Ein definitiv gelungener und spannender Abschluss. Auch wenn ich logisch manchmal überlegen musste, so war das Meiste doch stimmig für mich, obwohl es ein schwieriges Thema war. Dazu ein spannendes Finale.





Dienstag, 23. Mai 2017

[Rezension] Rose Snow - Das zweite Buch der Erinnerung, Deine Augen sehen alles

Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Reihe: Buch der Erinnerung, Band
Seiten: 272
Kauf: Kindle - Taschenbuch

Inhalt

Nach Adrians Enthüllung versucht Jo mehr über die Jägerschaft herauszufinden. Dabei steht ihr Finn zur Seite, der sich mehr und mehr zu einem Freund entwickelt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem verschollenen Tagebuch ihrer Mutter, von dem sich Jo endlich Antworten erhofft. Doch statt Licht ins Dunkel zu bringen, steht Jo bald vor noch mehr Fragen: Was ist das für ein Schlüssel, nach dem die Jägerschaft sucht? Ist sie wirklich im Besitz davon? Und wie soll sie mit Adrian umgehen? Ist er tatsächlich ihr Feind oder soll sie doch ihrem Herzen vertrauen?




Meine Meinung

Geschichte

Während in Band 1 noch alles an der Oberfläche gekratzt hat, begibt man sich jetzt tiefer in die Materie. Immer öfter setzt die Protagonistin Jo ihre Gabe ein und lässt den Leser daran teilhaben. Die visuelle Darstellung wird immer klarer und auch schöner.
Doch noch immer wirkt alles ein wenig wie die Einführung. Man tastet sich Stück für Stück an Jo's Fähigkeiten heran. Sie geht auf Spurensuche und möchte mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren.
Trotz all ihren wundervollen Reisen, hatte ich das Gefühl, kaum Neues zu erfahren und mich weiterhin erst in die Welt einzufinden, bevor es richtig losgeht. Die Ruhe vor dem Sturm.
Ich liebe es ja, wenn Protagonisten auch auf Reisen gehen und anderen Charakteren begegnen. Durch diese Ausflüge kommt man mal aus Hamburg raus, kann ein wenig durchatmen.
Im Gegensatz zu vielen anderen war das Ende für mich kein Cliffhanger. Ich finde es vorhersehbar, auf welcher Seite Adrian denn nun wirklich steht und somit war ich zwar neugierig auf den Folgeband, aber brannte nicht vor Neugierde.

Charaktere

Ich liebe sie alle! Es gibt kaum jemanden, den ich nicht mag, was eigentlich ein negativer Punkt ist, da der perfekte Mix es ausmacht. Dennoch hat mir nichts gefehlt.
Jo ist so super normal. Kein perfektes Mädchen und das macht sie so sympathisch. Gepaart mit dem BabBoy Adrian, der ein kleines wenig auftaut und dadurch eine größere Beziehung zwischen ihm und dem Leser zulässt.
Auch Jo's Halbbruder ist super. Durch deine kecke Art gibt es immer etwas zu lachen oder schmunzeln. Ich liebe die Sprünge zwischen Tiefgründigkeit und Spaßfaktor.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist locker, leicht und zieht einen durch das Buch. Die Spannung wird an richtigen Stellen eingesetzt und die Autoren schaffen immer die richtige Stimmung.
Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jo.

Cover & Titel

Normalerweise bin ich ein Fan von sich verändernden Covern, da sie sich spezifischer auf das Buch beziehen können, doch dieses liebe ich trotzdem. Von Unten wachsen die Erinnerungshalme und in der Mitte steht die "17" mit der "1" in Schlüsselform. Besagter Schlüssel spielt meiner Meinung nach eine größere Rolle in den folgenden Bänden, doch trotzdem kann man ihn auch auf dieses Buch beziehen. Jo als Schlüssel... Auf der Suche nach dem Schlüssel... Koloriert ist das Cover in einem Grün - die Farbe der Hoffnung. Insgesamt mag ich das Cover gerne.
Der Titel... "Deine Augen sehen nicht alles." Mit dieser Tatsache muss Jo oft kämpfen in dem Buch. Sei es wegen dem Geheimnis um den Schlüssel oder wegen privater Geschehnisse.

Zitat

"Und der einfachste Weg, um das zu erreichen, war wahrscheinlich wirklich der, die leichte Beute zu spielen." 
- Seite 51

Fazit

Definitiv eine tolle Fortsetzung, die jedoch dem ersten Band noch ein wenig gleicht, da alles noch ein wenig einleitend wirkt. Schön war es, endlich mehr Erinnerungen zu erleben. Auf jeden Fall Lust auf mehr!